Global industrial control system spare parts manufacturer
ABB-Roboter trotzen der Antarktis: Automatisierung der Wissenschaft in der rauesten Umgebung der Erde May 28, 2025
Bahnbrechende Automatisierung in polaren Extremen
ABB Die Industrieroboter von haben ihren Betrieb auf der Forschungsstation Princess Elisabeth in der Antarktis aufgenommen und markieren damit einen Meilenstein in der Automatisierung unter extremen Bedingungen. Diese robusten Robotersysteme halten Temperaturen von bis zu -60 °C stand und arbeiten dabei präzise. Speziell modifizierte Versionen von ABB Die IRB 6700-Serie von zeichnet sich durch kältebeständige Schmiermittel, beheizte Komponentengehäuse und verstärkte Strukturmaterialien zur Vermeidung von Sprödbrüchen aus. Die Anlage stellt den südlichsten Einsatz von Industrierobotern dar und ermöglicht den Dauerbetrieb auch während der ewigen Winternächte des Kontinents, wenn die Anwesenheit von Menschen gefährlich wird.

Missionskritische wissenschaftliche Unterstützung
Die Roboter übernehmen wichtige Aufgaben, die für Forscher zu gefährlich sind, darunter die Handhabung von Eiskernproben in -40 °C kalten Lagerhallen und die Wartung von Außenanlagen bei Schneestürmen. Ausgestattet mit Kraft-Drehmoment-Sensoren und maschinellem Sehen steuern sie sensible Wetterinstrumente und gleichen gleichzeitig starke Winde aus. Eine Robotereinheit wartet autonom die Solaranlage der Station und nutzt KI-gestützte Anomalieerkennung, um Schneeansammlungen zu beseitigen und Mikrorisse in Photovoltaikmodulen zu identifizieren – Arbeiten, die zuvor riskante menschliche Expeditionen bei Whiteout-Bedingungen erforderten.

Technische Durchbrüche für die Polarzuverlässigkeit
ABB Ingenieure entwickelten revolutionäre Anpassungen für kaltes Wetter, darunter Hydraulikflüssigkeiten auf Silikonbasis, die auch bei extremen Temperaturen viskos bleiben, und leitfähige Keramikheizelemente, die in Gelenkantriebe eingebettet sind. Die Roboter nutzen selbstregulierende Wärmemanagementsysteme, die die Leistungsverteilung zwischen Motoren und Heizungen dynamisch anpassen. Im Gegensatz zu Standard-Industriemodellen, die unter antarktischen Bedingungen innerhalb von Minuten ausfallen, weisen diese Einheiten bei sechsmonatigen Einsätzen eine Betriebszeit von 98,7 % auf, was durch die Daten des belgischen Polarsekretariats aus der Wintersaison 2023 bestätigt wurde.

Ausbau der Polarforschungskapazitäten
Die Roboter ermöglichen eine beispiellose Forschungskontinuität und sammeln atmosphärische Proben während Winterstürmen, die zuvor zu Beobachtungslücken führten. Autonome Roboterteams führen nun synchronisierte Operationen durch – während eine Einheit Eiskerne bohrt, analysiert eine andere diese sofort im Labor vor Ort und übermittelt die Daten in Echtzeit an internationale Forschungsnetzwerke. Diese Automatisierung hat die ganzjährige Datenerfassung an der Station um 400 % erhöht, was insbesondere Klimastudien zugutekommt, die eine ununterbrochene Gletscherüberwachung erfordern.

Abschluss
ABB Das Antarktis-Robotikprogramm von definiert die Grenzen der industriellen Automatisierung neu und beweist, dass fortschrittliche Fertigungstechnologie in der lebensfeindlichsten Umgebung der Erde nicht nur überleben, sondern auch erfolgreich sein kann. Angesichts der zunehmenden Dringlichkeit der Klimaforschung zeigen diese widerstandsfähigen Roboter, wie Spitzentechnik die wissenschaftlichen Grenzen erweitern und gleichzeitig die menschliche Sicherheit gewährleisten kann. Der Erfolg auf der Princess Elisabeth Station ebnet den Weg für den Einsatz von Robotern in der Arktis und an hochgelegenen Forschungsstandorten und schafft neue Paradigmen für die automatisierte Polarforschung.
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